Grußwort des Oberbürgermeisters von Oldenburg

Der neue „Seafarer´s Social Service” stellt eine echte Bereicherung für unseren Hafen und unsere Stadt dar. Das Angebot der Oldenburger Regionalgruppe der Humanistischen Vereinigung schließt eine wichtige Lücke: Seeleute finden nun endlich auch in unserem Hafen eine soziale Betreuung gemäß Seearbeitsübereinkommen. Mir ist die Bedeutung dieser neuen Einrichtung sehr bewusst, daher unterstütze ich sie gerne als Schirmherr.

Vor allem die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie notwendig soziale Betreuung für Seeleute ist. Für die Schiffsbesatzungen bieten diese Einrichtungen oft die einzige Möglichkeit sich mit Waren des täglichen Bedarfs zu versorgen und Kontakte zu pflegen. Doch nicht nur in der Krise brauchen Seeleute Unterstützungsangebote, auch für die Zukunft sind wir mit dem “Seafarer´s Social Service” gut aufgestellt. Oldenburg gehört zu den umschlagsstärksten Binnenhäfen in Niedersachsen. Mit dem neuen Wendebecken im Hafen wird der Schiffsverkehr weiter zu nehmen. Schiffe bis 110 m Länge können nun künftig Oldenburg ansteuern. Durch diese infrastrukturelle Verbesserung erhoffen wir uns als Stadt nachhaltige Impulse für unsere Hafenwirtschaft. Das Betreuungsangebot der Humanistischen Vereinigung sehe ich dabei als wichtige Ergänzung. Ein prosperierender Hafenstandort wie Oldenburg darf die Seeleute und ihr Wohlergehen nicht aus dem Blick verlieren.

Ich bedanke mich daher ausdrücklich bei der Oldenburger Regionalgruppe der Humanistischen Vereinigung für die Einrichtung des „Seafarer´s Social Service“. Und wünsche mir, dass sie sich zu einer allseits bekannten und beliebten Anlaufstelle für Seeleute entwickelt.

Jürgen Krogmann
Oberbürgermeister